In diesem Beitrag nehme ich euch mit auf eine fotografische Reise durch Dresden im Sommer – so wie ich es erleben durfte. Mit Gelächter in den Straßen und Sommerfesten, mit leeren, stillen Straßen bei Nacht und mit zur Musik in den Gassen tanzen, mit Sonnenschein und buntem Himmel, mit auf Bergen über der Stadt stehen und laut schreien. Aber vor allem mit all meinen lieben Freunden, die mit mir den Sommer und diese wunderschöne Stadt erlebt haben. Also schnallt euch an, denn es wird eine wilde Fahrt.
Willkommen in Dresden. Meiner ersten Wahlheimat und großen Städteliebe. Hier hat sich der Sommer so lang angefühlt wie schon seit langem nicht mehr. Starten wir unsere Tour also in meinem ehemaligen Wohnbezirk, der wunderschönen Friedrichstadt. Genauer gesagt am Bahnhof Mitte. Von hier hat man einen schönen Blick auf die Yenidze, eine ehemalige Zigarettenfabrik, die heute vor allem Gewerbeflächen und Bürogebäude beinhaltet.

Von hier aus laufen wir in Richtung des Altstadtzentrums am Theater Kraftwerk Mitte vorbei. Der Kontrast zwischen den roten Backsteinen und weißen Fassade geben ein tolles Bild. Im Sommer kann man sich auf die Paletten Möbel vor dem Eingang setzen, zwischen denen Blumen gepflanzt sind.

Lasst uns weiter gehen, die schöne Schweriner Straße entlang.

Bis wir am Dresdner Zwinger mit davor angelegtem Zwingerteich ankommen. Wir treten durch das große Eingangstor mit den goldenen Verzierungen und laufen weiter, bis wir uns auf der Mitte des inneren Platzes stehen und uns umdrehen können. Nicht nur die in Reihe stehenden Zierbäumchen, auch deren Spiegelung in denen für die Wasserspiele errichteten Becken sorgen für ein sommerliches Flair.


Hier hatte August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen nicht nur seine Orangerie eingerichtet, sondern auch viele Feste mit dem Hofstaat gefeiert.

Wir durchquere den Innenhof des Zwingers in östliche Richtung und laufen durch die Gassen der Altstadt zur Frauenkirche. Eines der bekanntesten Bauwerke in Dresden. Einst trug sie den Namen „Unserer lieben Frauen“, doch das wurde im Laufe der Jahrhunderte auf den Namen Frauenkirche gekürzt.

Von hier aus laufen wir weiter durch die hohen Gassen am Fürstenzug entlang zur katholischen Hofkirche, neben der das Münzkabinett steht.


Laufen wir an den Bauwerken entlang Richtung Theaterplatz, können wir dahinter die prachtvolle Semperoper entdecken. Sie ist das letzte Bauwerk, welches ich euch auf der Altstadtseite zeigen möchte.

Die Nacht legt sich auf den heißen Asphalt und Sterne glitzern am tiefblauen Himmel. Die Gebäude der Hauptstadt sind erleuchtet und es herrscht immer noch ein reges Treiben in den Gassen und auf den großen und kleinen Plätzen. Auch wir beenden unseren Spaziergang für heute und sehen uns morgen wieder um die Neustadtseite zu erkunden.